ruhrmed. Sinnstiftende Zeitarbeit.

Warum für die ruhrmed GmbH persönliches Engagement das höchste Gut ist.

Wie kommt ein erfolgreiches Unternehmen der Zeitarbeitsbranche auf die Idee, Menschen in Not zu helfen. Und wie schafft man es, die eigenen Mitarbeitenden dabei mitzunehmen, obwohl der überwiegende Teil von ihnen, im Ruhrgebiet verstreut, direkt bei den Kunden im Einsatz ist.

Ein Blick in das tägliche Leben bei ruhrmed gibt schnell Aufschluss darüber, was hier anders läuft. Für ruhrmed ist soziales Engagement kein Selbstzweck im Rahmen einer traditionellen Corporate Social Responsibility-Strategie. Es ist vielmehr eine Frage der Haltung und der Überzeugung. Vorgelebt von der Geschäftsleitung und so mit aller Kraft hineingetragen in das gesamte Umfeld – von Mitarbeitenden, über Geschäftspartner und -Lieferanten bis hin zu den Kunden. Was den Unterschied bei ruhrmed macht?

 

Es gibt kein soziales Kalkül, sondern ein klares soziales Bekenntnis: Wir wollen helfen. Wir wollen zurückgeben. Wir wollen einen Sinn erkennen, in dem, was wir tun.

Verantwortung übernehmen

Als regionales und soziales Unternehmen übernimmt ruhrmed mit seinen Mitarbeitenden Verantwortung für viele Bereiche: für die Menschen, die ruhrmed-Mitarbeitende täglich pflegen; für die Kolleginnen und Kollegen, mit denen sie täglich umgehen; jeder für sich selbst und seine Angehörigen – aber auch für das Revier, für das Umfeld, in dem wir arbeiten und leben. Auf andere zu warten oder anderen die Verantwortung zuzuschieben ist nicht ruhrmeds Sache. Missstände und Nöte erkennen, Lösungen schaffen und hemdsärmelig zupacken – dafür steht ruhrmed.

Alles, was ruhrmed aus- und für Mitarbeitende und Kunden interessant macht, entspringt dieser Überzeugung. Viele Aktionen und Hilfsprojekte schreiben sich bei ruhrmed fast von allein. Denn die Beschäftigungsbedingungen sind darauf ausgerichtet, Sinnvolles und Gutes zu tun.

Den Raum für Gutes schaffen

ruhrmed ist sicher, dass sinnstiftende Arbeit nur möglich ist, wenn für Mitarbeitende Räume geschaffen werden, in denen alle Hürden beiseite geschoben sind. Erst dann zeigt sich, welche Motivationspotenziale bei den Beteiligten verfüg- und einsatzbar sind. Und die sind größer als viele Unternehmen denken.

Wir ermöglichen unseren Mitarbeitenden im Rahmen unserer Auftrags- und Einsatzplanung ehrenamtliche Tätigkeiten in einer gemeinnützigen Organisation ihrer Wahl. Um dieser Tätigkeit nachgehen zu können, stellen wir unsere Mitarbeitenden unter Weiterzahlung ihrer vollen Bezüge frei. Das schafft Sicherheit bei den Mitarbeitenden und auf der Seite der unterstützten Organisation. So muss niemand befürchten, dass unsere Ehrenamtler*innen kurzfristig auf der Arbeit einspringen müssen und vor Ort fehlen – wie es in pflegerischen Berufen regelmäßig vorkommt.

Spürbar helfen

Neben dem persönlichen Engagement (siehe Infokasten „Die Geschichte des Startprojekts“) müssen jedoch auch finanzielle Mittel bereitgestellt werden, um strukturell zu helfen.

ruhrmed spendet aktuell 10 Cent pro geleisteter Arbeitsstunde bei unseren Kunden an gemeinnützige Organisationen im Ruhrgebiet. Aus dem Geschäftsjahr 2019 sind dadurch 9.075,66 € entstanden, die wir in 2020 aufgeteilt und an drei wichtige lokal agierende Hilfsinitiativen gespendet habe: Gemeinsam gegen Kälte Duisburg, die Tafel Duisburg und die Winternothilfe in Dortmund.

Dem Ganzen einen Sinn geben

Der Dank dafür gilt unseren Mitarbeitenden und unseren Kunden! Sie machen es überhaupt erst möglich. Examinierte Pflegekräfte, die sich für ruhrmed entscheiden, entscheiden sich auch, ihrer Tätigkeit in einem sozialen Beruf noch mehr Sinnhaftigkeit zu geben. Das bringt zusätzliche Motivation für den Pflegealltag.

Und unsere Kunden entscheiden sich ebenfalls bewusst, sinnstiftende Zeitarbeit zu buchen und ihrer Region – ihrem Revier – etwas zurückzugeben!

 
 
 
 

Die Geschichte des Startprojekts:

Oktober 2019 – unsere Mitarbeitende Melanie B. (exam. Altenpflegerin) ist bei uns zu einem der „Auf-einen-Kaffee-Gespräche“, die wir bei ruhrmed schon immer regelmäßig mit unseren Pflegekräften führen. Neben vielen persönlichen und beruflichen Themen frage ich sie, was ihre Mutter so im Ruhestand mache. Sie war schließlich mal Kundin bei uns, da war ich neugierig. Die Antwort darauf war, dass sie sich bei „Gemeinsam gegen Kälte Duisburg e.V.“ engagiere und unter anderem die mobile medizinische Versorgung von Wohnungslosen in Duisburg organisiere. Außerdem fahren ihre Mutter, wie auch Melanie B. regelmäßig selbst die Tour. In dem Moment fragte ich sie, ob es eine Möglichkeit gibt, zu unterstützen.

Klar, Geldspenden seien die „einfachste“ Variante, aber ich wollte gerne mehr für den Verein tun. Melanie B. sagte, dass die Touren halt häufig ausfallen würden, weil die ehrenamtlichen Pflegekräfte auf ihrer eigentlichen Arbeit einspringen müssen. Also schlug ich ihr Folgendes vor: Sie wird jeden Monat für einen Tag unter Zahlung ihrer vollen Bezüge freigestellt, damit sie diese medizinische Tour fahren kann. Das würden wir dann mit unseren Kunden kommunizieren. „Oh Gott, ich bekomme gerade eine Gänsehaut. Meinen Sie das ernst?“ Klar! Und da mir bewusst war, dass das Problem damit noch nicht gelöst war, schlug ich noch vor, einen Brief an alle Mitarbeitenden zu versenden: Wer möchte sich noch bei „Gemeinsam gegen Kälte“ engagieren?

Gesagt – getan. Nun – ein Jahre später - haben wir ein festes Team aus 3 Pflegefachkräften etabliert, die seit November 2019 jeden Monat jeweils ein Tour abdecken: Melanie B. (exam. Altenpflegerin), Katja K. (exam. Altenpflegerin) und Caroline M. (exam. Altenpflegerin). Trotzdem kommt es noch zu Engpässen und medizinische Touren drohen auszufallen. Da ist es gut, dass ich auch noch eine Urkunde meines Gesundheits- und Krankenpflegeexamens in einer Schublade habe. Ab Dezember 2020 gehe ich also selbst wieder regelmäßig „an die Schüppe“.